Freitag, 7. August 2015

Für immer Winter

(Mehr ein Musik und Bilderpost. )


"Winter is my favorite time of year. Odd, isn't it?"
"Why would that be odd?"
"I don't know, most people would say spring or summer, wouldn't they?"
"Most people are idiots."



Als wintergeborene mochte ich den Winter wohl schon immer etwas mehr als den Sommer. Im Kindesalter habe ich den Winter einfach immer mit Geschenken verbunden. Mein Geburtstag und Weihnachten liegen nah beieinander, da freut man sich als Kind natürlich. 
Aber die Liebe zum Winter solltenoch länger anhalten.

Nicht, dass ich die Sonnenstrahlen nicht mögen würde, oder das singen der Vögel am frühen morgen. Ich liebe alle Jahreszeiten, jede ist auf ihre eigene Art und Weise ganz besonders.
Doch den Winter liebe ich wohl etwas mehr und den Sommer wohl am wenigsten.

Woran das liegt, weiß ich selber nicht.
Aber es fängt wohl damit an, dass ich im Winter überwiegend ohne Jacke rumlaufen könnte, weil ich keine Kälte spüre und im Sommer hingegen würde ich ab 26° am liebsten nicht mehr aus dem Haus gehen.

An Tagen wie diesen, wo es 35° hat, wird mir wieder mehr bewusst wie sehr mich die Winterwelt fasziniert. 
Wenn die Welt einfach schläft, still liegt, begraben unter kalter Schönheit.
Wenn du nichts außer weite Schneefelder siehst und hier und da ein paar Spuren von Kleintieren, da wirst du sofort zum Fährtenleser!
Ich erwarte jedes Jahr wieder so gespannt diesen Moment, wo der erste Schnee fällt.
Für mich ist das einfach ein magischer Moment.
Ironischerweise lassen zeitgleich viele ihren Dampf über den ersten Schnee ungezügelt im Internet ab. Gut, das wir alle unterschiedlich sind.

Wie jeder andere auch, habe ich eine große Liste an Reisezielen.
Doch ganz oben, direkt unter Neuseeland stehen Island, Norwegen und Finnland. Auch die Antarktis möchte ich einmal unbedingt sehen. Alles am liebsten im Winter.
Denn ich will in diesem Leben einmal die Nordlichter gesehen haben.

Deutschland ist zunehmend frustrierend, was den Winter angeht.
Letztes Jahr hatten wir insgesamt 3-4 Wochen Schnee. Also, wo man wirklich von Schnee sprechen konnte. Die restliche Zeit war nur Matsch und Regen, viel Matsch und Regen.
Ich kann die Leute verstehen, die deswegen die Jahreszeit verteufeln...aber für mich hat so ein Wetter auch nichts mit Winter zutun.
Winter bedeutet für mich, wenn alles unter einer dicken Schneedecke begraben liegt.

Es tut mir schon fast weh, wenn ich daran denke, dass ich im Sommer nun so viel Zeit zum fotografieren hatte und mir diese Zeit sehr im Winter fehlen wird. 
Aber ich werde mich trotzdem nicht von dem Prüfungs- und Lerndruck unterkriegen lassen.
Die Ideen für winterthemen basierte Shootings sammeln sich auch schon seit März an,
ich freue mich rießig darauf, sie dann hoffentlich umsetzen zu können. :)

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