Donnerstag, 9. Juli 2015

Vier Monate, die alles verändern sollten

Als ich im April meine Zusage für meine neue Ausbildungsstelle im September erhielt, stand ich vor zwei Optionen:

A.) den langweiligen Hungerlohn Job bis dahin weiterzumachen und Null Zeit zu haben. (Mo-Fr von 6- 18 Uhr, weil die Pausen extrem blöd gelegt wurden, Anfahrt gar nicht eingerechenet.) Oder
B.) versuchen für 4 Monate von der Fotografie zu überleben und dabei möglichst viel Spaß zu haben und neue Dinge zu erleben.

Creativ Team, Juni 2015 im Schlosspark Fantaisie, Eckersdorf
...Ja, zweimal dürft ihr raten wofür ich mich entschieden habe. Und es war die beste Entscheidung meines Lebens! Die ersten zwei Monate habe ich noch jeden Auftrag angenommen, den ich kriegen konnte und kam so wirklich gut über die Runden. Ab Juli beschloss ich mich nun mehr auf eigene Projekte und Ideen zu fokussieren, auch alte Freunde wollte ich noch besuchen, bevor im September der Ernst des Lebens wieder losgeht.

Finales Foto "The passing of the grief"
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich die 4 Monate bisher sehr gut genutzt habe, viele viele tolle Menschen kennenlernen konnte, große Projekte umsetzen konnte, einige neue Möglichkeiten sich auftaten und ich zusätzlich viel Zeit für mich und die wichtigsten  Menschen in meinem Leben hatte.
Rüdesheim, auch 7 Stunden Entfernung halten uns nicht auf
Ab September wird mir diese Große Freiheit sehr fehlen, ab da heißt es dann auch die Fotografie schweren Herzens erstmal nach hinten zu stellen.  Jeden Tag um 5 Uhr aufstehen und erst um 18 Uhr heimkommen. Aber ich weiß, dass es sich lohnt und ich trotzdem Zeit für meine Fotografie und meine liebsten finden werde. <3

Südfrankreich, Vins Sur Caramy, Mai 2015
Südfrankreich, Hyeres, Mai 2015

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen